Steinkäuze im Badischen
Am Sonntag, den 6 Mai 2012 besuchten wir die Gegend des Steinkauzprojektes Baden-Württemberg. Forstingenieur Frank Krumm führte uns auf einem Rundgang durch die Gegend, ausgehend von seinem elterlichen Hof in Binzen (D) bei Lörrach. Er erklärte uns die lokale Bewirtschaftung der Reben und der dazwischen verstreuten Obstgärten. Die Niederstamm-Kulturen werden von den Landwirten gepflegt, die Mittel- und Hochstammbäume jedoch fast ausschliesslich vom Deutschen Naturbund im Rahmen des Steinkauz-Projektes. Dieses Projekt wird von Franz Preiss geleitet, einem passionierten Vogelkundler und Träger der Staatsmedallie des Landes Baden-Württemberg für seine Verdienste zur Erhaltung der Brutplätze von Schleiereule und Steinkauz. Wir beobachteten die Steinkäuze mit Feldstecher und Spektiv, ein brütendes Weibchen sogar direkt in der Brutröhre. Einen der vier Nestlinge sahen wir ganz aus der Nähe, in der Hand von Franz Preiss (Foto). Als einziger Landwirt der Gegend pflegt Frank Krumm die Hochstamm-Kulturen seiner Familie noch selber. Er schneidet und verjüngt die Gärten und stellt in der hofeigenen Brennerei verschiedene, einzigartige Nischenprodukte her, die er und seine Frau im Hofladen direkt verkaufen. Er erklärte uns die kritischen Schritte der Destillation, von der Maische bis zu den verschiedenen Fraktionen des Destillats. Am Schluss gab es einen feinen Imbiss mit hauseigenen Apfelsaft und Wein. Den Abschluss bildete die Degustation von feinem Pfirsich- und erstklassigem Apfelbranntwein aus einer alten Obstsorte (Goldparmäne). Wir danken den Veranstaltern für die gelungene, lehrreiche Exkursion.
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Steinkauz Nestling
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Frühlingsexkursion am Sonntag, 22. April 2012
Frühlingsexkursion unter Leitung von Adolf Fäs. Das Wetter machte den Launen des April alle Ehre – einmal Regen, einmal Sonnenschein. Zudem war es kalt. Der Spaziergang zu den Teichen im Rohrer Schachen war sehr interessant und lehrreich. Von den Pflanzen am Wegrand lernten wir viel, nicht zuletzt über die Herkunft ihrer Namen und deren Einsatz als Heilkräuter. Vom Wolfsmilchgewächs Euphorbia lernten wir, dass Exemplare mit und ohne Pilzbefall sehr verschieden aussehen und die Wolfsmilch früher zur Warzenbehandlung verwendet wurde. Bei der Eibe erfuhren wir, dass nicht nur Säugetiere durch Nadeln und Fruchtkerne dieser Pflanze vergiftet werden können, sondern auch Vögel, va. der Kernbeisser. Wir bestimmten mit dem Auge und über den Gesang viele Vögel, unter andern die Wachholder- und Singdrossel, Zilpzalp, Zaunkönig und Gartenbaumläufer. Nach dem grossen Teich spazierten wir zum Schulhaus zurück, wo wir uns mit Kaffee aufwärmten und uns noch eine Weile unterhielten.
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Gartenbaumläufer
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Rechen im Tanzbodenmätteli am Samstag, 17. März 2012
Das Wetter war ideal für die Arbeit. Es war schön und trocken. Veilchen waren schon da, aber noch keine Schlüsselblumen. Es hatten sich 10 Personen angemeldet und zwei weitere kamen noch dazu. So war die Arbeit schnell erledigt und wir hatten noch Zeit, bei einem kleinen Imbiss über dies und das zu Reden.
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